Aufgaben:
◦ Gottesdienstbesucher*innen begrüssen
◦ Pfarrpersonen bei sämtlichen kirchlichen Anlässen unterstützen
◦ Gastgeber*in bei Konzerten oder Veranstaltungen in der Kirche
Wir bieten:
◦ Sinnvolle, abwechslungsreiche Tätigkeit
◦ Je ca. 5 h je Dienstwoche; 1 von 3 Wochen mit Dienst
◦ Solide Einführung und Weiterbildungsmöglichkeiten
◦ Offener und unterstützender Austausch im Team
◦ Zusammenarbeit mit ausgewählten Pfarrpersonen
Bewerbungsfrist: 18. August 2026
Weitere Infos: http://www.ekgm.ch/mesmer
Nach den Sommerferien war geplant, gemeinsam mit der katholischen Kirche ein Angebot für junge Erwachsene im Anschluss an die Sekundarschule auf die Beine zu stellen.
Aufgrund einer Veränderung im Vorbereitungsteam müssen wir den geplanten Abendtreff vorübergehend pausieren. Sobald ein Neuanfang feststeht, informieren wir Sie gerne mit neuen Flyern und einer überarbeiteten Ausschreibung.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Danica Klimpel, Sozialdiakonin in Ausbildung
Herzliche Einladung zum Erntedank-Familiengottesdienst auf dem Espel-Hof. Musikalische Umrahmung durch das Chinderjodelchörli "Jodelspatzen Thurgau" und Akvile Sileikaite (E-Piano), anschliessend reichhaltiger Apéro und Familienplausch.
Herzliche Einladung an alle Kinder von 6 - 12 Jahren zur Holzbauwoche.
Weitere Infos können dem Flyer entnommen werden.
Anmeldung mittels QR-Code auf dem Flyer.
Eines Morgens im Frühsommer 1996 nahm mich meine Mutter an die Hand und ging mit mir in den Waschkeller. Dort steuerte sie zielstrebig auf unsere Waschmaschine zu und gab mir, einem 26 Jahre alten Theologiestudenten, eine ausführliche Einführung in die Geheimnisse des Wäschewaschens. Ich hörte ihr aufmerksam zu, allerdings mit Tränen in den Augen, denn gleich zu Beginn machte sie mich auf den Grund ihrer Erklärungen aufmerksam: „Jetzt zeige ich dir, wie man Wäsche wäscht, denn es kann leider sein, dass ich bald nicht mehr da bin. Du weisst ja um meine Krebserkrankung! Ich möchte, dass Du später einmal allein zurechtkommen kannst.“
Das sind Gespräche, die gehen unter die Haut, auch heute noch beim Schreiben dieser Zeilen! Aber solche Gespräche über die Zukunft, über das was einmal kommen wird, diese Gespräche sind wichtig. Ich bin heute sehr froh, dass meine Mutter mit mir sehr viel durchgesprochen hat. Sie hat mir gesagt, dass ich endlich den Führerschein machen soll, ich sollte nicht immer so ängstlich sein, sie hat mir eine Zusammenstellung von einfachen, alltagstauglichen Essensgerichten gemacht und sie hat mich für die kommende schwere Zeit auch moralisch aufgebaut und mich zugerüstet.
Es ist nicht einfach, über die Unwägbarkeiten der Zukunft offen in der Familie zu sprechen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Für mich war es damals so schwer, weil mir bewusst wurde: es ist ernst! Die Zeit läuft und mir wurde auch klar, dass ich endgültig von der schönen Rolle als behüteter Student Abschied nehmen muss.
Zum Glück gibt es Hilfen für solche schwierigen, aber so notwendigen Gespräche. Eine St. Galler Diakonin, Maja Hauri, hat eine dreiteilige Box mit dem schönen Namen „Ich traue mich“ gestaltet. In der Box sind drei Hefte, welche jeder und jedem unter uns helfen kann, sich auf die Unwägbarkeiten der Zukunft vorzubereiten. Ich finde die Hefte sehr gelungen, man kann sie für sich ausfüllen und dann mit den nachfolgenden Generationen in der Familie ins Gespräch kommen.
Wenn Du Interesse an einer solchen Box hast, dann lade ich Dich gerne zu einer Veranstaltung am 23. September um 14 Uhr in die evangelische Kirche in Lommis ein. Im Innenteil der aktuellen Ausgabe findest Du alle weiteren Informationen zu dem Anlass!
Wenn eine Teilnahme nicht geht, dann ist das auch nicht schlimm. Die Box ist auch bei mir generell erhältlich.
Ich möchte einfach anhand meiner eigenen Lebensgeschichte Mut für diese besonderen Gespräche machen. Reden wir doch miteinander und gerne auch zu einem Zeitpunkt, wo das noch entspannt möglich ist. Wenn nämlich plötzlich die ganz grossen Fragen vor der Tür stehen, wie z.B.: Was machen wir nun mit der Mutti nach ihrem schweren Sturz, wo es nicht mehr zurück in die eigene Wohnung gehen kann? Oder: Was möchte Vater von allen seinen Möbeln und Gegenständen mit in die Alterswohnung nehmen?
Wenn dann die Zeit drängt, dann geht manchmal die Menschlichkeit verloren und die Nerven gleich mit. Das sollte vermieden werden.
Reden wir miteinander, so lange die Zeit da ist!
Möge Euch der barmherzige Gott dabei begleiten und Euch den Geist des Friedens und der Einheit schenken.
Für Rückfragen und Anliegen aller Art bin ich immer gerne für Dich da. Melde Dich bitte im Pfarramt.
Herzliche Grüsse, Gott befohlen!
Euer Pfarrer Jens Liedtke-Siems