Aktuelles

Bitte werfen Sie einen Blick in die Agenda, um sich über die geplanten Veranstaltungen zu informieren.

24. Februar 2023 - Gebet für den FRIEDEN

 

Freitag, 24. Februar 2023, 19.00 Uhr, evangelische Kirche Matzingen



Aus Anlass des Jahrestages des Beginns des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine 
laden wir ein zum GEBET

Gemeinsam für den FRIEDEN

26. Februar 2023 - Ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag


Herzliche Einladung zum ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche mit Gemeindeleiterin Gabi Suhner und Pfarrer Roger Nünlist, anschliessend Suppenzmittag in der Turnhalle Mühli.


Für das Dessertbuffet nehmen wir gerne Kuchenspenden entgegen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!

Gedanken aus dem Februar-Band

So nimm denn meine Hände...


Das bewegende Kirchenlied «So nimm denn meine Hände» ist auf der kircheninternen «Hitliste» seit Jahrzenten ganz weit oben. Vor allem an Abdankungen spendet es vielen Menschen Trost und Kraft in ihrer schwierigen Situation des Abschieds und der Trauer.
 
Entstanden ist dieses Lied in tiefster Not. Die Dichterin Julie Katharina von Hausmann (1826 bis 1901) stammt aus dem heutigen Lettland. Die Zeilen aber hat sie in Afrika geschrieben. Als junge Frau hatte sich Julie in einen Pfarrer und Missionar verliebt, der kurz vor seiner Abreise nach Afrika stand. Das junge Paar verlobte sich voll guter Hoffnung. Julie sollte baldmöglichst nachreisen.

Nach mehreren Monaten konnte Julie ihre Reise mit dem Schiff(!) endlich antreten. Die Wochen verstrichen bis sie am Zielhafen anlangte. Am Kai wartet dann allerdings niemand auf sie. Als sie zur Missionsstation findet, wird der jungen Frau eröffnet, dass ihr Verlobter drei Tage vor ihrer Ankunft einer Seuche zum Opfer gefallen ist.
In tiefster Trauer dichtet Julie am Grab die unvergesslichen Zeilen, die so vielen anderen bis heute Kraft und Trost spenden:

1. So nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt:
wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.


2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz.
Lass ruhn zu deinen Füssen dein armes Kind:
es will die Augen schliessen und glauben blind.


3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht:
so nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich!


Mögen auch uns diese Worte und ihre Melodie begleiten und uns Kraft und Trost spenden.

Pfr. Roger Nünlist