Aktuelles

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Aktion Weihnachtspäckli - Herzlichen Dank


Während der Standaktion vor dem Coop Matzingen am Samstag, 19. November, wurden durch zahlreiche Freiwillige 230 Pakete mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie selbstgestrickten Schal, Mütze, Socken oder Handschuhe gefüllt und weihnachtlich verpackt. 

Während der über zwei Wochen dauernden Aktion Weihnachtspäckli konnten insgesamt über 500 Pakete von Matzingen in die Verteilbasis nach Frauenfeld gebracht werden. Ein schöner Erfolg!

Gedanken aus dem November-Band

Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag...



Das Lied 579 im reformierten Gesangbuch ist durchzogen mit Danksagungen und endet in der 6. Strophe mit dem Dank: «Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.»


Danken … ist ein elementarer Lebensvollzug. Ein Leben ohne Danksagung ist, meines Erachtens, ein armes und wenig glückliches Leben.
Seit jeher haben Menschen aller Kulturen und Religionen Gott, ihren Göttern, dem Leben oder der Schöpfung gedankt. So kennen auch die Israeliten etwa nicht nur das Schuldopfer (z.B. den bekannten Sündenbock), sondern auch das Dank- und Lobopfer (hebräisch «tôdāh», was heute in Alltagshebräisch schlicht «danke» heisst).

Unsere Entwicklung von der Agrargesellschaft, zur Industriegesellschaft und zur modernen Dienstleistungsgesellschaft, hat uns Gott und dem Leben, der Erdscholle und den Naturzyklen entfremdet. In der Folge davon behandeln wir aktuelle Fragen zu Umwelt- und Tierschutz, Klima, Corona etc. selbstverständlich isoliert und unabhängig von den grossen, elementaren Zusammenhängen zwischen Schöpfer, Geschöpf und Schöpfung.

Wir sind uns durch unsere Fortschritte und Einsichten selber Götter geworden. Sind wir das tatsächlich? Stehen wir heute nicht zuletzt deshalb weitgehend entwurzelt, ein jeder und eine jede für sich in seiner eigenen virtuellen Welt? Sind wir nicht oft Objekte oder gar Opfer unserer eigenen Ideale und Vorstellungen oder der Ideale und Vorstellungen von anderen?

Meine Fragen zielen nicht auf schnelle Antworten oder Instantlösungen. Auch Gott oder die Religion sind keine solchen!
Und doch lehrt uns Psalm 121 unsere Augen zu den Bergen zu erheben und im Blick auf diese zu fragen: «Woher kommt mir Hilfe?» Einem Echo gleich hallt dann von den Bergen die Weisung wider: «Meine Hilfe kommt von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.»

Mit herzlichen und herbstlichen Novembergrüssen

Pfr. Roger Nünlist